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Frau mit Bondage von hinten

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Sadismus-Masochismus

Sadismus - Masochismus - wenn Schmerz Lust bereitet

Wahrscheinlich hatte auch Marquis de Sade nicht an jedem Schmerz seiner Mätressen helle Freude. Negative Schmerzen wie z.B. Zahnweh können von den wenigsten Menschen erotisch umgesetzt werden. Schmerzen, die man mit Freude und Spannung erwartet und die auch als etwas Schönes empfunden werden sind eben doch was anderes. Schmerz ist kein Trend, den es erst seit Shades of Grey gibt, sondern eine Veranlagung die bei manchen Personen mehr oder weniger ausgeprägt ist. Viele Menschen stehen zu ihren masochistischen oder sadistischen Neigungen und leben diese in der Partnerschaft (oder außerhalb) auch aus.

Für Masochisten hängen Schmerz und Lust eng zusammen. Durch bestimmte Situationen werden chemische Reaktionen im Körper hervorgerufen. Adrenalin und Glückshormone werden ausgeschüttet wodurch der Schmerz als anregend, luststeigernd, angenehm empfunden wird. Manche empfinden nur bei leichten Schmerzen Lust, bei anderen hängen mehr Schmerz und mehr Lust unmittelbar zusammen. Schmerz kann übrigens befreiend wirken. Diese Schmerzempfindung gibt es übrigens auch im Leistungssport. Auch dort werden, z.B. beim Marathonlauf Glückshormone ausgeschüttet, wenn der Läufer seine Leistungsgrenze überschreitet.

Der aktive Part übernimmt also den sadistischen Teil, verteilt gezielt und mit Bedacht Lustschmerz. Hervorgerufen wird er z.B. durch Peitschen oder Klammern und Gewichte die an Nippeln oder Hoden für lustvolle Pein sorgen. Auch durch entsprechendes Fesseln, z.B. im Shibari-Stil unterstützend mit unseren »Ishidaki« Bondage Pressure Nubs mit Spikes und viele weitere Sexspielzeuge kann die Lust am Schmerz gezielt gesteigert werden.

Besonders wichtig beim Ausleben der Schmerzphantasie ist es, sich auf den Partner verlassen zu können. Es empfiehlt sich, ein Safeword zu vereinbaren, damit man einen Notausgang hat, falls ein Schmerz nicht mehr erotisch umgesetzt werden kann. Der aktive (dominante Part) bricht daraufhin die Session bzw. die Praktik ab ohne sich über das Safeword hinwegzusetzen. Wenn man darauf achtet, den passiven Part nicht zu überanspruchen kann die Lust am Schmerz sicher in vollen Zügen genossen werden.