Dresscode - was bedeutet das?
von Samuel
Dresscode - was ziehe ich nur an?
Ich habe mich zu einem Event angemeldet, ich weiß, wie ich hin und wie ich nach Hause komme, die Spieltasche ist gepackt. Aber was ziehe ich bloß an? Das ist eine Frage, die wir häufig hören. Die meisten Events haben in ihrer Beschreibung einen Dresscode, mit Hinweisen darauf, was du anziehen kannst, damit du zur Veranstaltung und zum restlichen Publikum passt. Meistens sind dort auch No Gos vermerkt, häufig ist das so etwas wie: weiße Boxershorts oder Feinrippunterhemd. Unserer Erfahrung nach wollen die meisten Veranstaltenden hauptsächlich dafür sorgen, dass sich alle Gäste wohlfühlen und es eine schöne Veranstaltung wird. Und die meisten Kinkster fühlen sich am wohlsten, wenn sie mit anderen Kinkstern zusammen sind. Man erkennt einander nun mal am leichtesten an dem, was getragen wird. Und im BDSM und Kink ist das häufig schwarz, Leder, Latex oder Lack, viel Haut, eng anliegend und sexy. Ein schönes Outfit zeigt den Veranstaltenden und den anderen Gästen, dass du dir Mühe gegeben hast. Du hast dir Gedanken gemacht und echtes Interesse am Thema, und willst nicht nur gaffen. Selbstverständlich ist niemand gezwungen, auf einem Event etwas zu tun, Schauen ist erlaubt. Aber es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Zuschauen aus Interesse, Neugier oder Bewunderung und dem Gaffen zur eigenen Belustigung oder Befriedigung.
Bist du dir unsicher, was du tragen möchtest, kannst du dich also an den drei L orientieren (Leder, Latex, Lack), wobei ganz klar auch alle ähnlichen Materialien gut funktionieren (Kunstleder, PU, Spandex). Es muss auch nicht immer schwarz sein, die wenigsten Events schließen das in ihrem Dresscode komplett aus.
Viele Events bieten auch im Vorfeld an, dass du ihnen ein Bild von deinem Outfit schickst, und wenn das Outfit zur Veranstaltung passt, geben sie dir das Go. Wenn du bereits sexy Unterwäsche besitzt, bau darauf auf, mit schicken Accessoires wie einer Maske, einem Halsband oder Strümpfen.