Pegging-Tipps
Was ist Pegging?
Klassisches Pegging ist - unerotisch gesprochen das anale Penetrieren des Mannes durch die Partnerin mithilfe eines Strapon und Dildo.
Was braucht man zum Pegging?
Einen Dildo, ein Strapon-Harness viel Analgleitgel und etwas zum Vordehnen; dazu unten mehr.
Der Strapon wird mit einem passenden Dildo versehen und von der Frau umgeschnallt. Das Harness für den Strapon gibt es in unterschiedlichen Qualitäten und Größen. Das gleiche gilt für den Dildo, der gerade bei Einsteigern nicht zu groß gewählt werden sollte.
Welche Stellung eignet sich fürs Pegging?
Die Doggie-Stellung ist selr beliebt, ER kann sich auch auf dem Bett ein dickes Kissen unterlegen (Missionarsstellung; Beine am besten nach oben wegklappen) oder sich vornüber gelegt vors Bett knieen, damit SIE leicht eindringen kann und ER dabei entspannt ist. Auch die Löffelchenstellung eignet sich gut.
Warum macht man Pegging?
Pegging ist der erotische Rollentausch von Mann und Frau. Neues auszuprobieren bringt frischen Schwung in die Beziehung - und dazu kann auch Pegging gehören. Vielleicht ist es bei einem von Euch schon lange im Kopfkino? Dann probiert es zu zweit aus!
Im BDSM-Bereich kann das Dominieren des devoten Partners durch die Frau im Vordergrund stehen. Für den Mann kann es ebenfalls sehr heiss sein, wenn er von seiner Frau auf diese Weise dominiert wird. Für andere ist es die Stimulation und Massage der Prostata, die auf diese Weise besonders intensiv gespürt werden kann. Im besten Fall kommt er so zum Orgasmus, den er viel intensiver als "herkömmliche" Orgasmen empfinden kann.
Wichtig ist, dass es beiden Partnern Spaß macht und luststeigernd ist. Diese Steigerung der Lust kann schon dann gegeben sein, wenn man merkt, wie viel Spaß der Partner / die Partnerin daran hat.
Manche Strapon- oder Harness-Modelle bieten Platz für einen kleinen Vibrator, andere haben einen Innendildo für sie.
Keiner von Euch beiden sollte sich gedrängt fühlen. Vorher drüber zu reden gehört auf jeden Fall dazu.
Was sollen wir noch beachten?
Wie oben bemerkt, Gleitgel ist immer eine gute Idee. Vordehnen ist auch wichtig, dafür kannst Du einen oder mehrere Finger, am besten mit Fingerling oder Einweghandschuhe nehmen, benetzt mit einem Analgleitgel. Du kannst auch mit einem dünnen Plug vordehnen, bevor es richtig zur Sache geht.
Wenn ihr noch gar keine Erfahrung habt ist es für Männer sinnvoll, alleine zu üben. Mit dem Finger, mit einem Prostatastimulator oder einem kleinen, dünnen Dildo, den ihr dann auch für das gemeinsame Pegging verwendet, könnt ihr schon mal in Eurer eigenen Geschwindigkeit testen, wie luststeigernd analer Sex sein kann und wie es sich anfühlt anal penetriert zu werden.
Kann Pegging weh tun?
Ja. Wenn man verspannt ist, verspannt sich auch der Analmuskel. Wenn dann versucht wird, in den Anus einzudringen kann das Schmerzen oder Fissuren verursachen. Daher ist richtiges Vorbereiten wie im vorherigen Absatz beschreiben besonders wichtig. Denn mit der richtigen Vorbereitung ist Pegging eine lustvolle und schmerzlose Sache.
Bevor frau erstmals richtig hart zur Sache geht: redet miteinander. Tut es gut, was sie tut? Teilt es der Partnerin mit. Auch wenn die Erfahrung nicht so toll ist wie erhofft. Es ist keine Schwäche, wenn Du sagst, dass etwas unerotisch weh tut. Nur wenn alles klappt wie geschmiert habt ihr Lust drauf.
Zu guter Letzt: wenn es trotz allem weh tut, lass Dich ärztlich durchchecken, denn es könnte ein gesundheitliches Problem dahinter stecken. Schmerz im unerotischen Sinne ist immer ein Alarmzeichen des Körpers, dass man ernst nehmen sollte.