Netflix-Serie How To Built a Sex Room
Netflix-Serie „How To Built a Sex Room"
von Sabine
Kaum war die US-Serie bei Netflix angekündigt, meinte unsere immer aufmerksame Mitarbeiterin Nicole zu dem Michael und mir: „Habt ihr schon mal in die Netflix Serie „How to build a sex room“ geschaut? Die haben ‚unseren‘ UPKO-Koffer im Hintergrund stehen!“
Da waren wir doch neugierig und haben uns gestern Abend gleich hingesetzt, um die Zubettgehzeit aus wissenschaftlichem Interesse nach hinten zu verlegen.
Wie Nicole meinte, ist das Ganze etwas klischeebehaftet, unserer Meinung nach der ersten Folge ist dennoch: reinschauen lohnt sich! Wir haben einiges entdeckt, was wir – genauso oder ähnlich – schon längst im Sortiment und im Gebrauch haben, wie den wunderbaren UPKO-Koffer, der bei Rose im Hintergrund steht.
Worum geht es eigentlich?
Melanie Rose ist eine Frau in den besten Jahren, Innenarchitektin und entwirft erfolgreich seit über 15 Jahren hochwertige Häuser und Innenräume. Nach der Frage, ob sie je ein Sexzimmer entworfen hätte, war sie nach dem ersten Erstaunen von der Idee angetan und begann bereits vor 10 Jahren, ihr Portfolio dahin gehend zu erweitern. Dass sie dafür ein Händchen hat, siehst du spätestens, wenn du den ersten Blick den Raum wirfst, in dem sie interviewt wird. Ein Zitat von ihr: „Man weiß nie, wie es in den Schlafzimmern vor sich geht, … aber ICH weiß es“ lächelt sie verschmitzt.
Dass Sex nichts Schmutziges, Schäbiges ist, zeigt Rose mit ihrer offenen Art von Anfang an. Diese sexpositive Haltung gefällt mir gut und Rose wirkt dabei sehr authentisch.
Wie wir sehen werden, braucht es für einen Sex Room keinen riesigen Hallen. Sogar ein Kabuff im Keller kann von ihr außergewöhnlich gestaltet werden.
Folge 1: Taylor & Ayjay
die Sex lieben, wollen ihr großartiges Sexleben aufpeppen und einen Raum im Rock'n'Roll-Style an einem ungewöhnlichen Ort. Dort soll auch BDSM eine Rolle spielen.
Welche Produkte sind bei Taylor & Ayjay zu sehen?
Das fiel mir als Erstes ins Auge: unseren Anbindering, auch Subbiegarage genannt, nutzt sie, zu mehreren angeordnet, gekonnt, um etliche Fesseln daran aufzuhängen.
Also ehrlich, was gar nicht geht, sind diese Spielzeughandschellen, weil die einfach kreuzgefährlich sind! Wenn ihr die Vorstellung mögt, damit gefesselt zu sein, kauft qualitativ gute, bei denen der Schließmechanismus euch nie im Stich lässt! Bitte! Diese Handschellen haben eine Arretierung, damit sie nicht weiter zugehen (funzt erfahrungsgemäß bei Billighandschellen im entscheidenden Moment nie) und sind aus Edelstahl.
„Wenn du es anal magst“ … meint Rose und reicht Ayjay einen njoy-Plug. Über diese Plug-Serie habe ich erst vor ein paar Tagen einen Blogbeitrag „njoy“ geschrieben. Dieser Plug ist empfehlenswert und hält selbst meinem kritischen Blick stand ^^.
Die Flogger, die vorgestellt werden, gefallen uns recht gut. Die Wirkung ist von Rose auch schön beschrieben. Bei unserer großen Auswahl an Floggern, die bei uns auch als Peitschen bezeichnet werden, findest du sicher das eine oder andere Stück, dass denen im Film ähnlich ist und in etwa die gleiche Wirkung hat. Bei Fragen dazu sind wir wie immer gerne für dich da.
Apropos Klischee: ein Andreaskreuz will wohlüberlegt sein. Schließlich muss es dauerhaft an der Wand befestigt werden und gehört in den meisten Fällen nicht zu den Toys, die man schnell verstecken kann, wenn Besuch kommt. Wir haben eines im Sortiment, dass in angenehmen Packmaßen geliefert wird und einfach aufzubauen ist. Dennoch ist es sehr stabil und tut bei uns schon lange im Workshopraum seinen Dienst, wo du es auch ansehen kannst.
Flogging oder Impact Play wird kurz vorgestellt und die beiden probieren es auch gleich mal aus. Rose weist darauf hin, dass es nicht wehtun muss, sondern auch „einfach nur“ erotisch und sexy sein kann. Eine Spankingbank kommt ebenfalls ins Spielzimmer, das steht fest.
Witzig fand ich, dass auf einer Kiste mit BDSM-Zubehör Exercise Equipment („Trainingsgeräte“) stand. Vielleicht sollten wir unser neutrales Paketklebeband auch so beschriften? Was meint ihr? ;o)
Im eingerichteten Zimmer dient ein Jewelplug zur Dekoration, der natürlich auch praktischen Nutzen hat.
Fazit
Der Michael und ich waren angenehm überrascht. Die sexpositive Art von Melanie Rose macht Spaß und wirkt nicht aufgesetzt. Hier soll niemand missioniert werden, schließlich kommen die Personen auf sie zu. Sie versucht, mit Feingefühl mit den Paaren zu reden und ihre Wünsche herauszukitzeln.How to build a Sexroom. Entdecke die Produkte aus der ersten Folge
Blick zum zweiten Paar aus Folge 1+2: Ray & Ryan
Das zweite Paar. Rush & Ray wollen ein Sexzimmer und schwanken zwischen Bohemien (sie) und Classic (er). Was sie beide mögen, ist das Abschalten in einem Hotelzimmer, wenn beide Urlaub haben. Rose zeigt ihnen einen Flogger und eine Reitgerte an der die beiden Gefallen finden. Auch die Federn, die Rose mitgebracht hat, kommen gut an. Nur die Handschellen sind anfangs eher unheimlich, da Ray schlecht die Kontrolle abgeben kann.
Titelbild: Max Johannsson