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Frau mit Bondage von hinten

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Ringknebel

Ein Ringknebel besteht aus einem runden Ring, der meist aus Metall, seltener aber auch aus Kunststoff oder anderen Materialien gefertigt ist. Dieser Ring wird hinter die oberen und unteren Vorderzähne geschoben, füllen den Mundraum aber – anders als mit Ballknebeln – nicht aus. Metall-Knebelringe sind oftmals mit einem weicheren Material ummantelt, um den Tragekomfort zu verbessern. Ein Ringknebel dient weniger der Minderung von Geräuschen sondern erfüllt in erster Linie einen erotischen Zweck und hindert Sub am Zubeißen. Ist der Ringknebel groß genug, ist auch das Schließen der Lippen nicht mehr möglich, was das Sabbern verstärkt. Außerdem lässt sich der Mund durch den Ring hindurch mit Fingern oder allerlei Hilfsmitteln bespielen. Auch die erzwungene Flüssigkeitsaufnahme wird mit einem Ringknebel gerne durchgeführt. Mit einem Ringknebel im Mund lässt es sich noch sehr gut durch den Mund atmen, wodurch er sich auch für Subs eignet, die etwas Angst davor haben, keine Luft mehr zu bekommen.

Das erotische Spiel mit dem Ringknebel: Runde Sache!

Ein Ringknebel gehört ebenso wie ein Ballknebel in den Mund des passiven Partners – und zwar hinter die oberen und unteren Schneidezähne! Durch ein Knebelband, das am Knebelring befestigt ist, wird verhindert, dass der Ring mit der Zunge aus dem Mund herausgedrückt werden oder versehentlich verschluckt oder in die Atemwege gelangen kann. Anders als jedoch bei Ballknebeln, Penisknebeln oder Lederknebeln hindert ein Ringknebel Subbie nicht sehr stark am Sprechen, da der Mundraum nicht so stark ausgefüllt ist. Auch zur Geräuschunterdrückung eignet sich ein Ringknebel nicht. Der Sinn und Zweck ist eher erotischer Natur, die psychische Komponente spielt hier eine gewichtige Rolle. Mit einem Ringknebel wird mitunter sehr stark gesabbert, was viele Subs als demütigend empfinden (und damit erregend). Aktive Partner genießen hingegen den Anblick eines Spielpartners, der hilflos sabbernd ausgeliefert ist.

Die richtige Größe des Ringknebels: Größer ist besser…

Die Größe des Knebelrings muss natürlich ebenso sorgfältig gewählt werden wie bei allen Toys, insbesondere bei den Knebeln. Ist der Ring zu klein kann Sub den Mund zu weit schließen und vielleicht sogar mit den Lippen den Knebelring umschließen, was nicht Sinn und Zweck eines Ringknebels ist. Eventuell kann er sogar noch mehr oder weniger zubeißen, was ebenso nicht erwünscht ist. Ist der Knebelring aber zu groß, bekommt man ihn mitunter gar nicht hinter die Zähne positioniert oder dies gelingt nur unter Kieferschmerzen, was natürlich auch nicht gerade angenehm ist. Als Standard haben sich Außendurchmesser von ca. 42 bis 45 mm etabliert. Ein Durchmesser von 47 mm ist für viele schon zu groß. Ein paar wenige Millimeter machen schon einen deutlichen Unterschied, was man auf den ersten Blick meistens unterschätzt. Wenn Du schon einen Ballknebel besitzt, kannst Du eventuell hier Maß nehmen. Der Außendurchmesser des Ringknebels darf dadurch, dass Du ihn hinter den Zähnen platzierst auch gerne ein paar wenige Millimeter größer sein als der Durchmesser Deines Knebelballs.

Das richtige Material des Ringknebels

Die meisten Ringknebel bestehen aus Metall, da Gummi oder Silikon zu weich ist und dem Zweck des Ringknebels nicht standhält: das Schließen des Mundes zu verhindern. Da Metall aber natürlich sehr hart ist und unter Umständen der Zahngesundheit nicht gerade zuträglich ist, sind viele Metall-Knebelringe mit Gummi, Latex, Leder oder Silikon überzogen. Dies erhöht den Tragekomfort und schützt auch vor einem unangenehmen oder schmerzhaften Gefühl bei empfindlichem Zahnschmelz.

Eine besondere Ringknebel-Variante, auf die wir noch gerne eingehen möchten, ist der sogenannte Spidergag. Dabei handelt es sich im Prinzip auch um einen Ringknebel, der jedoch seitlich über abstehende Dornen verfügt, die verhindern, dass Subbie den Knebelring seitlich drehen kann, um ihn aus dem Mund zu drücken. Ein Spidergag ist also ein sehr restriktiver Ringknebel, der auch von der Optik schon relativ brachial ausschaut. Ein weiterer Vorteil des Spidergags besteht darin, dass das Knebelband nicht in die Mundwinkel einschneiden kann, da es außerhalb des Mundes am Spidergag befestigt ist. Wir führen von diesen Spidergags mehrere Varianten: Der zierlichere Spidergag in etwas dünnerem Material mit kürzeren Dornen sowie auch der massive Spidergag | Spiked Ring Gag, welcher deutlich Dickere Dornen hat.

Was man mit einem Ringknebel alles anstellen kann

Wie bereits erwähnt ist ein Ringknebel in erster Linie nicht zum Zweck der Geräuschunterdrückung geeignet. Man kann aber dennoch allerhand mit einem Ringknebel anstellen, zu allererst natürlich seine Machtposition zu untermauern, bzw. auf der anderen Seite – sich dem devoten Ausgeliefertseins hinzugeben. Der Sabbereffekt wurde auch schon beschrieben, durch einen Knebelring im Mund wird das Schließen der Lippen verhindert und das Schlucken erschwert und der Speichel läuft schön aus dem Mund – ein Anblick, der dem dominanten Partner vielleicht auch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt…

Durch den offenen Ring hat man fast ungehinderten Zugriff auf den Mundraum des Subs und kann mit den Fingern den Gaumen kitzeln. Keine Angst: Zubeißen geht ja nicht ;-). Um den Speichelfluss weiter zu verstärken können auch Flüssigkeiten wie Zitronensaft oder Honig eingeträufelt werden, was Sub so richtig schön sabbern lässt. Auch das Trinken aller möglichen Flüssigkeiten kann erzwungen werden wobei Ihr natürlich immer darauf achten müsst, dass sich Sub nicht verschluckt und die Atmung jederzeit ungehindert möglich ist.

Ist der Innendurchmesser des Knebelrings groß genug kann auch der Penis in den Mund eingeführt werden (dies gelingt durchaus mit den meisten der Ringknebel) und auf diese Weise der Oralverkehr sozusagen „erzwungen“ werden. Achtet aber auf den Würgreflex Eures Gegenübers und übertreibt es nicht!

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen beim Verwenden von Ringknebeln

Auch an einen Ringknebel muss man sich natürlich erst einmal gewöhnen. Unerfahrene sollten es vielleicht erst einmal mit einem kleineren Ballknebel versuchen bevor sie sich für einen Ringknebel entscheiden. Auf der anderen Seite sind Ringknebel relativ günstig und man muss nicht viel investieren, um ins „Knebelspiel“ einzusteigen. In jedem Fall sollte man es zu Beginn langsam angehen lassen und den Außendurchmesser des Knebelrings nicht zu groß wählen. Bittet Euren aktiven Partner auch um etwas Geduld. Je langsamer Ihr es angeht, umso mehr Spaß werdet Ihr später haben. Ein zu schnelles, ungeduldiges Vorgehen kann dem passiven Partner auch ganz schnell den Spaß für lange Zeit verderben.

 

Das wichtigste zum Schluss: Auch eine mit einem Ringknebel geknebelte Person sollte niemals unbeaufsichtigt gelassen werden! Obwohl der Speichel bei einem Ringknebel besser abfließen kann als bei einem Ballknebel, kann es dennoch dazu kommen, dass Speichel in die Atemwege gelangt und sich der geknebelte daran verschlucken könnte, was im Härtefall zur Erstickung führen kann. Außerdem kann ein Würgreflex sehr plötzlich und unerwartet auftreten und es muss jederzeit möglich sein, den Knebel schnell zu entfernen. Während ein Zuschwellen der Nasenschleimhäute (verstopfte Nase) bei einem Ballknebel urplötzlich mit dem Verlust Möglichkeit durch die Nase zu atmen einhergeht, ist dies durch einen Ringknebel nicht so kritisch, da ausweichend durch den Mund geatmet werden kann. Dennoch sollte eine geknebelte Person niemals unbeaufsichtigt gelassen werden!