Deine Merkliste ist noch leer
Dein Warenkorb ist leer
WARENKORB Der Weg zur KasseZUR KASSE
Service

BDSM WikiFragen & Antworten

Frau mit Bondage von hinten

Das WIKI rund um Bondage, BDSM, Fetisch und Kink von Baumwollseil.de

Wir behandeln auch Fragen rund um unsere Wunschliste und die Workshops.

« zurück zur Übersicht


Sub / Subbie

Sub im BDSM-Kontext - was bedeutet das?

Im BDSM-Bereich werden die verschiedenen Rollen gerne mit unterschiedlichen Begriffen betitelt. Während sich die Begrifflichkeiten und Rollen auf der aktiven / dominanten Ebene zumeist auf „Herr/in“ oder „Dom/se“ beschränken, sind die Rollen des passiven / devoten Parts unterschiedlich.

Begriff Sub / Subbie

Der recht allgemeine Begriff Sub oder liebevoll Subbie, wird im BDSM-Kontext sowohl für passive Personen benutzt. Diese Begriffe sind die Bezeichnung für den Part im BDSM-Kontext, der sich fesseln lässt, sich unterwirft, sich schlagen lässt oder bedient.

Neben diesem allgemein bevorzugten Oberbegriff gibt es eine ganze Reihe von Spezifikationen. Diese sind immer von der jeweiligen Konstellation bzw. der Vorliebe der Beteiligten abhängig.
Wir haben euch hier die am meisten verbreiteten Rollen aufgelistet und haben versucht, sie nach bestem Wissen und Gewissen zu erklären. Trotz allem möchten wir darauf hinweisen, dass die Begrifflichkeiten nicht allgemeingültig definiert sind. Selbst innerhalb der Szene gibt es hier oft genug Diskussionen und Debatten, wie etwas definiert sein soll / muss. Wir empfehlen: Wählt für eure Beziehung die Rolle und den Begriff, mit dem ihr euch im Spiel wohlfühlt.
Es kann durchaus vorkommen, dass ihr z. B. auf eine Sub trefft, die zwar Sklavin genannt wird, ihre Rolle jedoch nicht nach der unten stehenden Definition definiert wird. So wäre sie danach beispielsweise eher eine Serva oder eine Zofe, fühlt sich jedoch mit dem Begriff Sklavin wohler. Das kann von Beziehung zu Beziehung variieren. Dementsprechend sind die Definitionen nur eine grobe Richtlinie.

Begriff Sklave / Sklavin

Der Begriff des Sklaven oder der Sklavin dürfte BDSM-Kontext wohl noch der verbreitetste Begriff dieser Spezifikationen sein. Diese Bezeichnung wird gerne in strikten TPE-Beziehungen*) verwendet, um die geltenden Machtverhältnisse zu verdeutlichen.
In größeren Gefolgschaften, z. B. einer Domina, steht diese Person ganz unten in der Rangordnung, ist teils auch den Befehlen anderer Bediensteter unterstellt. Er/Sie wird für alle erdenklichen Arbeiten eingesetzt und kann auch jederzeit an andere Herrschaft verliehen werden.

Die Bezeichnung der "O" im BDSM-Kontext

Auch der Begriff der O ist sehr verbreitet. Diese Bezeichnung basiert auf der Protagonistin des bekannten Erotik-Romans „Die Geschichte der O“ von Pauline Réage. Bekannt sind auch die später entstandenen Verfilmungen.
Auch in der heutigen Zeit ist eine O in erster Linie eine Lustsklavin, die von ihrem Herrn anderen Herren vorgeführt und ihnen anschließend zur Benutzung und Züchtigung zur Verfügung gestellt wird.

Anmerkung von Baumwollseil.de: Wir möchten hier anmerken, dass bei dieser Spielart oftmals Grenzen ausgetestet und dabei gelegentlich auch überschritten werden, da ein NEIN oftmals als „unerwünscht“ und „Vergehen“ angesehen wird. Daher empfehlen wir diese Spielart nur erfahrenen SMlern, die ihre Grenzen kennen und auf die Grenzen von Sub achten. Ebenso soll die aktive Person auf ein angemessenes Verhalten aller Beteiligten achten. Das Wohlergehen sollte stets oberste Priorität haben, auch wenn die Romanvorlage der Gehorsam und das „Ertragen“ meist oberste Priorität hat.

Sevus / Serva im BDSM-Kontext

Recht altertümlich ist die Bezeichnung Servus bzw. Serva oder Diener / Dienerin. Bei dieser Konstellation, zumeist innerhalb reiner D/s-Beziehungen, finden SM-Komponenten meist nur zur reinen Bestrafung von Fehlverhalten Anwendung.
Dabei ist der Aufgabenbereich überwiegend personenbezogen, allerdings kann der Servus / die Serva gerade auf BDSM-Partys auch dem Dienst anderer Herrschaften unterstellt werden. Allerdings geschieht dies immer unter Aufsicht der eigenen Herrschaft und nicht so willkürlich wie bei einer Sklavin / einem Sklaven oder einer O.

Butler / Zofe

Schließlich sind da noch die Rollen der Zofe oder des Butlers. Auch diese Rollen sind eher in reinen D/s-Konstellationen zu finden. Wobei der Butler oder die Zofe auch dominante / sadistische Anteile anderen Subs gegenüber zeigen kann. Somit wird zugleich eine aktive und passive Rolle wahrgenommen.
Ansonsten ist der Aufgabenbereich eher organisatorischer Natur, der Empfang von Gästen, das Chauffieren der Herrschaft und Ähnliches fallen auch in den Aufgabenbereich eines Butlers - fast wie im richtigen Leben :-)

*) Siehe auch TPE = Total Power Exchange